Beschreibung
Fossiler Branchiosaurier aus dem Perm – Ein Blick in die Urzeit
Ein fossiler Branchiosaurier ist mehr als nur ein Fundstück – er ist ein lebendiges Zeugnis einer Zeit lange vor den Dinosauriern. Dieses Exemplar stammt aus dem Perm, also aus einer Zeit vor rund 280 Millionen Jahren. Gefunden wurde es in Odernheim, einem der bedeutendsten Fossilfundorte Deutschlands. Dort haben sich die Lebensspuren dieser frühen Amphibien in feinkörnigem Gestein beeindruckend gut erhalten.
Uralter Wasserbewohner mit besonderer Anatomie
Der Branchiosaurier war ein kleines, aquatisches Amphibium mit flachem Schädel, langem Schwanz und gut entwickelten Gliedmaßen. Sein Name bedeutet „Kiemenechse“, denn viele Vertreter dieser Art besaßen äußere Kiemen – ähnlich wie heutige Axolotl. Besonders auffällig ist der lange Hals, der dem Tier half, Pflanzen und kleine Beutetiere im flachen Wasser zu erreichen. Die feine Erhaltung dieses Fossils lässt diese Merkmale noch heute gut erkennen.
Fossile Branchiosaurier gelten als wissenschaftlich äußerst wertvoll, da sie Einblicke in die Entwicklung der frühen Wirbeltiere geben. Ihr Auftreten markiert einen wichtigen Abschnitt in der Evolution vom Wasser- zum Landleben.
Wissenschaft trifft Ästhetik
Ein fossiler Branchiosaurier ist nicht nur ein faszinierendes Forschungsobjekt, sondern auch ein attraktives Sammlerstück. In dunklem Gestein eingebettet, hebt sich das Skelett kontrastreich und filigran hervor. Die Details der Wirbel, Rippen und Gliedmaßen sind klar sichtbar. Dadurch wird das Fossil nicht nur zu einem wissenschaftlichen Schatz, sondern auch zu einem ästhetischen Highlight in jeder Sammlung.
Fundstücke dieser Qualität aus Odernheim sind heute selten. Wer sich für Erdgeschichte interessiert oder ein einzigartiges Geschenk sucht, trifft mit diesem Fossil eine außergewöhnliche Wahl – und bewahrt ein echtes Stück Perm-Zeit.
Informationen zu unserer Vielfalt an Steinen findet ihr im Lexikon
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